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Vom Azubi zum Steuerberater

Die Eigengewächse Nadine Meiß und Henrik Wiedenmann haben in diesem Jahr erfolgreich die Steuerberaterprüfung abgelegt und wurden zum Steuerberater ernannt. Eine beeindruckende Leistung, zumal es bei beiden nicht der vorrangige Berufswunsch war.

Nach langer Vorbereitungs- und Wartezeit, wurden Frau Meiß und Herr Wiedenmann in diesem Jahr von der Steuerberaterkammer zum Steuerberater ernannt. Beide haben über ihren Weg vom Auszubildenden zum Steuerberater erzählt und worauf es ankommt, seine Ziele zu erreichen.

Nadine Meiß hat ihre Ausbildung in der BSB-Niederlassung Ahaus absolviert. Dem Vorangegangen war der Besuch des Gymnasiums. „An meiner Schule hat man großen Wert auf ein anschließendes Studium gelegt“ erzählt sie. Dennoch entschied sie sich bewusst gegen ein Studium und für eine Ausbildung. Ausschlaggebend für die Wahl der BSB als Ausbildungsbetrieb war für Frau Meiß der Austausch mit einem BSB-Mitarbeiter einer anderen Niederlassung und die spannende Mischung zwischen Innen- und Außendienst.
Etwas anders verlief der Weg von Henrik Wiedenmann. Er bemühte sich bereits nach der Fachoberschulreife um einen Ausbildungsplatz im Versicherungswesen. Hier wurde ihm mitgeteilt, dass Ausbildungsbetriebe in diesem Bereich Auszubildende ausschließlich ab 18 Jahren einstellen.
„Da habe ich dann die Fachhochschule besucht, um die Zeit zu überbrücken.“ Hier sammelte Herr Wiedenmann die ersten Erfahrungen im Bereich Rechnungswesen, wodurch sein Interesse für eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten geweckt wurde. Für die BSB Niederlassung in Paderborn entschied er sich, weil sein Gesamteindruck des Unternehmens im Vergleich zu anderen Steuerberatern sehr positiv war.

Rückblickend beschreiben beide die Ausbildung als spannend und abwechslungsreich. Ein besonders starker Teamgedanke in ihren Niederlassungen half beiden, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen. „Ich würde den überregionalen Austausch fördern.“ antwortet Frau Meiß auf die Frage, was sie an der Ausbildung bei der BSB ändern würde. Die BSB-Steuerberatungsgesellschaft mbH hat 26 Niederlassungen, verteilt in ganz Westfalen-Lippe und stellt jedes Jahr ca. 20 Auszubildende ein.

Ziemlich früh entschied sich Herr Wiedenmann bereits während der Ausbildung, Steuerberater werden zu wollen. Hierzu wählte er den Weg eines berufsbegleitenden Studiums. Die Kurse besuchte er am Wochenende. Mit dem Abschluss Bachelor of Arts und 3 Jahren Berufserfahrung konnte er bereits im Alter von 28 Jahren die Steuerberaterprüfung ablegen.
Nach der Ausbildung zum Steuerfachangestellten und ohne Weiterbildung zum Steuerfachwirt kann man nach 10 Jahren Berufserfahrung die Steuerberaterprüfung ablegen. Diese Zeit kann man durch die Weiterbildung zum Steuerfachwirt auf 7 Jahre verkürzen. Einen Weg, den Nadine Meiß wählte.

„Bei mir würde ich es genau so nochmal machen“, antwortet Herr Wiedenmann auf die Frage, ob er den gleichen Bildungsweg wieder wählen würde. Geld und die damit vorhandene Unabhängigkeit waren ihm besonders wichtig. „Für das Ziel, was ich dann hatte, war es das Beste, was ich machen konnte“. „Der Praxisbezug ist sehr wichtig. Man merkt wie sich das aufbaut, wenn man den Praxisbezug behält. Man hat die Möglichkeit, dass was man theoretisch erarbeitet hat, praktisch umzusetzen“ ergänzt Frau Meiß, die nur jedem empfehlen kann, Steuerberater zu werden.

Aber was braucht man, um Steuerberater zu werden? „Eine gute Auffassungsgabe und logisches Denken, dass man versteht, was hinter den Vorschriften steckt und sich diese somit besser merken kann.“ Bulimielernen empfiehlt Herr Wiedenmann nicht. Frau Meiß ergänzt: „Es gehört auch Leidenschaft und Disziplin dazu. Zudem sollte man sich gut ordnen können, weil man sehr genau arbeiten muss.“

Das Schild „Azubi“ tragen die beiden nicht mehr mit sich. „Ich glaube gerade die älteren Kollegen, die einen begleitet haben und einem alles von der Pike auf beigebracht haben waren sehr stolz und das ist ein schönes Gefühl. Ein riesen Kompliment. Eine Kollegin sagt immer ‘Irgendwann hast du bei mir gelernt. Heute frage ich dich. Das macht mir überhaupt nichts aus.’ Sowas sehe ich als nicht selbstverständlich an“ erinnert sich Frau Meiß.
„Wenn man da bleibt weiß man, dass man geschätzt wird“, fügt Herr Wiedenmann hinzu. Klassische Azubi-Tätigkeiten muss er schon lange nicht mehr machen.

Doch noch sind beide nicht am Ende mit dem Lernen. Als Nächstes steht der Erwerb des Titels „Landwirtschaftliche Buchstelle“ an. Zudem hat man nie ausgelernt, da sich die Gesetzeslage im Steuerrecht immer wieder ändert. Eine kontinuierliche Weiterbildung – gefördert durch die BSB – ist unerlässlich. Privat wollen Frau Meiß und Herr Wiedenmann erst einmal das nachholen, was sie in den letzten Jahren aufgrund der zeitintensiven Fortbildung verpasst haben.

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